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5 Fragen an Martin Köster von Kewesta über Vorteile und Nutzen von 3D-Simulation

Martin Koester von Kewesta im Interview mit DUALISMartin Köster ist Vertriebsmitarbeiter bei der Kewesta Fördertechnik GmbH und begeisterter Anwender von 3D-Simulation und Virtual Reality-Technik. KEWESTA zählt zu den führenden Anbietern von Förder-, Antriebs- und Kettentechnik. Wesentliche Erfolgstreiber des innovativen Familienunternehmens sind die flexibel anpassbaren Anlagen und modularen Systeme. Für die detaillierte Anlagenplanung im Bereich hängende Fördertechnik (Power & Free) und die Simulation von Materialflüssen kommt seit 2014 die 3D-Simulationsplattform von Visual Components zum Einsatz. Wir wollen wissen, wie Martin Köster zur 3D-Simulation kam, warum ein Unternehmen heutzutage unbedingt auf 3D-Simulation setzen sollte und wie VISUAL COMPONENTS und DUALIS dabei unterstützen können.

Was war Ihr allererster Berührungspunkt mit 3D-Simulation und wie kam es dazu?

Seit langem schon bin ich für die Planung von komplexen Fördersystemen verantwortlich. Irgendwann kam der Tag, an dem die Aufgabe zu kompliziert wurde und ich einfach nicht mehr weiterkam. Da es bei großen Förderanlagen oft um sehr viel Geld geht, habe ich mich auf die Suche nach einer Simulation begeben und bin im Internet auf die Firma DUALIS gestoßen. Zu meiner großen Überraschung war innerhalb von einigen Tagen mein Problem gelöst und das Ganze war bei weitem nicht so teuer, wie ich befürchtet hatte. So nahmen wir die Simulation der Anlage mit zum Kunden, den wir damit restlos überzeugen konnten und folglich sofort den Auftrag erhalten haben. Damals habe ich das erste Mal erlebt, wie effektiv eine Simulation in Planung und Vertrieb sein kann.

Darf ich Sie kurz zitieren? Im Rahmen Ihres Vortrages auf dem DUALIS Anwenderforum 2018 in Dresden haben Sie klar Position ergriffen und erklärt, dass es dumm ist, nicht zu simulieren und 3D-Simulation eigentlich viel zu billig dafür ist, was man am Ende dadurch rausbekommt. Das müssen Sie uns unbedingt genauer erklären.

Nun, meine zwischenzeitlich langjährige Erfahrung mit dem Thema zeigt mir jeden Tag, wie wichtig eine gute Planung ist. Gerade wenn man schon lange dabei ist und meint, man wüsste alles, neigt man dazu wichtige Details zu übersehen. Das kann einen später im Projekt viel Geld und Nerven kosten. Außerdem kann ich durch eine Simulation in der Planung Kosten sparen, weil ich z.B. Puffer richtig dimensionieren und folglich viele Angstzuschläge reduzieren kann. So spart man gleich mehrfach: man macht weniger teure Fehler, plant Anlagen viel exakter und hat nebenbei noch einen schönen Vertriebseffekt, weil man den Kunden direkt in die Planung mit einbinden kann. Alle Effekte zusammen sorgen aus meiner Sicht für ein sehr attraktives Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Kewesta simuliert hängende Fördertechnik „Power&Free“ mit VISUAL COMPONENTS. Wie unterstützt die 3D-Simulationsplattform dabei und welche Mehrwerte haben Sie damit erzielt?

Wir nutzen die Simulation in den Bereichen Planung-Vertrieb und Ausführung. Das ist insbesondere bei Umbaumaßnahmen oder Erweiterung von bestehenden Anlagen interessant. Hier kann man im Vorfeld genau die Einflüsse mit dem Kunden durchgehen. Des Weiteren verkaufen wir die fertige Simulation später an unsere Endkunden. Diese nutzen sie für Ihre Auftragsplanung. So kann man – wenn die Anlage im Betrieb ist – genau sehen, wie sich die einzelnen Aufträge durch die Anlage bewegen werden. Staus lassen sich vorhersehen und Lieferzeiten prognostizieren. Auch das ist mit Simulationen sehr einfach und zuverlässig möglich.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit DUALIS und warum hat sich Kewesta als Implementierungspartner von VISUAL COMPONENTS für DUALIS entschieden?

Am Ende wird jeder, der sich dem Thema Simulation nähert, die Frage nach dem Preis und dem Nutzen stellen. Auch wir von Kewesta haben natürlich auf dem Markt nachgesehen, welche Produkte dort angeboten werden. Am Ende haben wir uns für DUALIS entschieden, weil der Preis uns gerechtfertigt erschien, die gute Animation im Vertrieb hilft und wir auf ein Team gestoßen sind, dass immer wieder bereit ist, uns kundenorientiert zu unterstützen.

Wagen wir noch einen kurzen Ausblick in die Zukunft. Wie wird die Fabrik der Zukunft in 25 Jahren aussehen und welche Maßnahmen wird Kewesta auf dem Weg dorthin ergreifen, um weiterhin so erfolgreich am Markt zu agieren?

Die Systeme werden immer intelligenter und komplexer. Seit Neuestem nutzen wir für die Simulation eine eigene VR-Brille, um den Kunden noch besser auf die neue Anlage vorzubereiten. Des Weiteren streben wir noch mehr nach einer intelligenten Verbindung von Simulation mit der Anlagensteuerung, vielleicht auch einmal in Kombination mit KI, um ein selbstlernendes System zu entwickeln. Und sicher wird in Zukunft auch das Thema einer virtuellen Inbetriebnahme unserer Anlagen eine Rolle spielen, bei dem der Programmierer nicht mehr auf der Baustelle sitzt, sondern zu Hause oder im Büro seine Steuerungssoftware entwickeln und testen kann.

Herr Köster, vielen Dank für das ausführliche Interview!

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Sie wollen mit 3D-Simulation starten? Wir begleiten Sie gern, von der Einführung über individuelle Anpassungen und Schulungen bis zu Optimierungen im laufenden Betrieb. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf oder melden Sie sich zu einem unserer kostenfreien Webcasts an, um mehr über die vielseitigen Möglichkeiten der 3D-Simulationsplattform und unseren Add-on und Services zu erfahren. 

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