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Allgemein
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30. März 2026
Simulation von mobilen Robotern (AGV und AMR): Warum realistische Planung über den Projekterfolg entscheidet
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Mobile Roboter – darunter AGVs und AMRs – gewinnen in der Intralogistik stark an Bedeutung. Gleichzeitig steigt die Komplexität der Projekte.
Unternehmen stehen daher vor einer zentralen Frage:
Simulationen von mobilen Robotern helfen, Materialflüsse realistisch abzubilden und Planungsrisiken frühzeitig zu erkennen. Sie liefern hierfür eine belastbare Entscheidungsgrundlage. Allerdings gilt das nur dann, wenn sie die tatsächlichen Systemdynamiken korrekt abbilden.
Im Folgenden verwenden wir den Begriff „mobile Roboter“ als Oberbegriff für AGVs und AMRs. Die Begrifflichkeiten werden im Abschnitt „Was ist der Unterschied zwischen FTS, AGV und AMR“ genauer betrachtet.
Warum setzen immer mehr Unternehmen auf mobile Roboter?
Unternehmen setzen AGVs und AMRs ein, um Materialflüsse zu stabilisieren. Sie reduzieren manuelle Transporte und erhöhen die Prozesssicherheit. Zudem übernehmen mobile Roboter wiederkehrende Transportaufgaben. Sie entlasten Mitarbeitende und können rund um die Uhr eingesetzt werden.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Flexibilität. Layoutänderungen lassen sich schneller umsetzen als bei starrer Fördertechnik. Darüber hinaus verbessern AGVs und AMRs die Transparenz. Fahrzeugbewegungen und Transportzeiten werden messbar.
Diese Vorteile führen zu einer breiten Marktdurchdringung. Der globale Markt für AGVs und AMRs in der Logistik wächst seit Jahren zweistellig. Marktstudien prognostizieren jährliche Wachstumsraten von rund 13 bis 17 Prozent bis 2035. Allein 2024 wurden weltweit über 200.000 neue AGV‑ und AMR‑Einheiten installiert. Ein großer Anteil entfällt auf Fertigung und Intralogistik. Dort gelten mobile Robotersysteme zunehmend als Standardlösung.
Mit der steigenden Verbreitung wächst jedoch auch die Komplexität. Flotten werden größer und heterogener. Genau deshalb gewinnt eine belastbare Planung an Bedeutung. Denn Fehlannahmen wirken sich direkt auf Durchsatz, Kosten und Betriebssicherheit aus.
Warum scheitern viele Projekte mit mobilen Robotern bereits in der Planung?
Viele Projekte starten mit vereinfachten Annahmen. Häufig kommen statische Berechnungen wie Excel‑Modelle zum Einsatz. Diese Ansätze berücksichtigen jedoch keine dynamischen Effekte. Dazu zählen Fahrzeugbegegnungen, Ladezyklen oder schwankende Transportaufträge.
In der Praxis führt das zu falschen Auslegungen. Die Folge sind Engpässe, Stillstände oder unnötig hohe Investitionen. Studien und Praxisberichte zeigen, dass statische Auslegungen die Leistungsfähigkeit komplexer Systeme nicht zuverlässig vorhersagen können.
Webcast: Mobile Roboter richtig auslegen statt schätzen
Intralogistik realistisch planen mit AGV‑ & AMR‑Simulation
Wie viele AGVs/AMRs brauchen Sie wirklich? Wo entstehen Staus, Wartezeiten oder Leerlauf? Und was passiert bei Wachstum oder Lastspitzen? Simulation liefert Antworten, wo Excel und Flottenmanager enden. In unserem Webcast zeigen wir, wie simulationsbasierte Planung hilft, Mobile‑Robot‑Flotten realistisch zu bewerten, Engpässe zu erkennen und fundierte Entscheidungen vor der Umsetzung zu treffen.
Was ist der Unterschied zwischen FTS, AGV und AMR?
In der Praxis werden die Begriffe FTS, AGV und AMR häufig parallel verwendet. Für die Planung und Simulation ist eine klare Einordnung dennoch hilfreich. In Normen und Fachliteratur werden diese Begriffe teilweise differenzierter verwendet. Im Folgenden orientieren wir uns an der gängigen Praxis in Planung und Anwendung.
Mobile Roboter bilden dabei den Oberbegriff. Darunter fallen sowohl AGVs als auch AMRs.
FTS und AGV – unterschiedliche Begriffe, gleiche Bedeutung
FTS steht für Fahrerloses Transportsystem. AGV ist die englische Bezeichnung Automated Guided Vehicle.
In der Praxis beschreiben beide Begriffe dasselbe. Gemeint ist ein fahrerloses Transportfahrzeug als Teil eines zentral gesteuerten Systems. AGVs sind die Fahrzeuge innerhalb eines FTS. Sie arbeiten immer mit einer Leit‑ oder Flottensteuerung zusammen. Aufträge, Prioritäten und Routen werden zentral koordiniert. Das Systemverhalten ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Fahrzeugen, Steuerung und Umfeld.
AMR – weiterentwickelte Form mobiler Roboter
AMR steht für Autonomous Mobile Robot. AMRs verfügen über mehr eigene Sensorik und Rechenkapazitäten. Es handelt sich um intelligente Fahrzeuge, die miteinander kommunizieren. Sie können Hindernisse erkennen und lokal darauf reagieren. Dadurch bewegen sie sich flexibler im Layout. Auch AMRs sind in der Regel Teil eines Gesamtsystems und in eine übergeordnete Leit‑ und Auftragslogik (Flottensteuerung) eingebunden.
Warum diese Unterscheidung für die Simulation mobiler Roboter wichtig ist
Unabhängig von der Bezeichnung gilt:
Das Zusammenspiel aus Fahrzeugen, Leitsteuerung, Prozessen und Infrastruktur bestimmt die Leistungsfähigkeit. Genau diese Wechselwirkungen muss eine realistische Simulation von AGV- und AMR-Flotten abbilden.
Warum reichen Excel‑Berechnungen und statische Auslegungen nicht aus?
Statische Modelle vereinfachen komplexe Abläufe. Sie gehen von gleichmäßigen Prozessen aus. So arbeiten Excel‑Modelle beispielsweise mit Durchschnittswerten. Sie blenden zeitliche Wechselwirkungen aus.
In der Praxis ist diese Annahme selten realistisch, denn:
- Aufträge bündeln sich zeitlich.
- Fahrzeuge blockieren sich gegenseitig oder warten an Engstellen oder Ladepunkten.
- Der Durchsatz skaliert nicht linear mit der Fahrzeuganzahl.
- Transportaufträge oder notwendige Ladevorgänge sind selten gleichmäßig verteilt.
- Spitzenlasten entstehen häufig spontan, etwa durch gebündelte Transportaufträge, kurzfristige Prozessänderungen oder ungeplante Störungen im System.
Diese Dynamiken lassen sich mit statischen Ansätzen nur unzureichend erfassen. Für eine belastbare Bewertung von Durchsatz, Fahrzeugbedarf und Systemverhalten sind daher Planungsmethoden erforderlich, die zeitliche Abläufe und Wechselwirkungen explizit berücksichtigen.
Welche Planungswerkzeuge für mobile Robotersysteme gibt es und wann ist welches sinnvoll?
Für die Planung und Auslegung mobiler Robotersysteme stehen unterschiedliche Werkzeuge zur Verfügung. Sie unterscheiden sich deutlich in Aussagekraft, Einsatzbereich und dem Grad der abbildbaren Systemkomplexität.
Simulationsansätze für mobile Roboter unterscheiden sich in ihrer Fähigkeit, Wechselwirkungen abzubilden und das reale Systemverhalten realitätsgetreu darzustellen. Statische Planungsmethoden, etwa Excel basierte Auslegungen, eignen sich vor allem für einfache Szenarien. Sie liefern erste Richtwerte, arbeiten jedoch mit Durchschnittswerten und blenden zeitliche Wechselwirkungen aus. Dynamische Effekte wie Fahrzeugbegegnungen, Ladezyklen oder Auftragsspitzen bleiben dabei unberücksichtigt.
Einige Flottenmanager bieten integrierte Simulationsfunktionen, die das Verhalten der Fahrzeuge realitätsnah abbilden. Diese Simulationen nutzen die reale Entscheidungslogik des jeweiligen Systems und liefern wertvolle Einblicke in das Fahrzeugverhalten. In der Praxis sind sie jedoch meist auf Fahrzeuge eines einzelnen Herstellers beschränkt. Heterogene Flotten – etwa die Kombination unterschiedlicher AGV und AMR Typen – lassen sich damit nur eingeschränkt oder gar nicht simulieren. Zudem werden umliegende Prozesse, weitere Ressourcen und Materialflüsse häufig nicht berücksichtigt.
Fabriksimulationen verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz. Sie bilden Fahrzeuge, Prozesse und Materialflüsse gemeinsam ab und setzen mobile Roboter in den Kontext des gesamten Produktions‑ oder Logistiksystems. Dabei können auch heterogene Flotten mit unterschiedlichen Fahrzeugtypen, Steuerungsstrategien und Einsatzszenarien realitätsnah modelliert werden. Wechselwirkungen zwischen Fahrzeugen, Prozessen, Puffern und weiteren Ressourcen werden sichtbar.
Engpässe, Verzögerungen und nichtlineare Effekte lassen sich so zuverlässig analysieren.Als ergänzender Ansatz kommt die virtuelle Inbetriebnahme mobiler Robotersysteme zum Einsatz. Dabei wird das Simulationsmodell genutzt, um Steuerungslogiken und Systemverhalten vor dem realen Go‑Live zu validieren. Fehlkonfigurationen und Effizienzverluste lassen sich so frühzeitig erkennen, ohne dass eine separate Modellbildung erforderlich ist.
Gerade bei steigender Systemkomplexität wächst der Mehrwert dieser kombinierten Betrachtung.
Warum eine ganzheitliche Fabriksimulation den Unterschied macht
Mobile Roboter agieren nicht isoliert. Sie sind Teil eines komplexen Produktions- oder Logistiksystems und interagieren mit Prozessen, Puffern und Menschen.
Mobile Roboter sind Teil komplexer Produktions‑ und Intralogistiksysteme und beeinflussen Prozesse, Ressourcen und Materialflüsse. Vereinfachte oder fahrzeugzentrierte Simulationen betrachten häufig nur einzelne Aspekte des Systems. Externe Einflüsse und Wechselwirkungen bleiben dabei unberücksichtigt.
Ganzheitliche Fabriksimulationen verfolgen daher einen anderen Ansatz. Sie bilden Layout, Prozesse und Materialfluss gemeinsam ab und machen deren Wechselwirkungen sichtbar. Engpässe lassen sich realistisch identifizieren, und Planungsentscheidungen gewinnen an Sicherheit. Insbesondere bei wachsenden oder heterogenen Flotten steigt dieser Effekt deutlich.
Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht realistische und belastbare Ergebnisse. Gleichzeitig stellt er hohe Anforderungen an Modellierung, Datenbasis und Abbildungsgenauigkeit.
Welche Herausforderungen erschweren die realistische Simulation von mobilen Robotern?
Die realistische Simulation mobiler Roboter ist anspruchsvoll. Ursache dafür sind dynamische Wechselwirkungen, hohe Variantenvielfalt und komplexe Steuerungslogiken.
Dynamische Begegnungen und Engstellen
Fahrzeuge beeinflussen sich gegenseitig. Begegnungen reduzieren Geschwindigkeit oder führen zu Wartezeiten. Engstellen verstärken diese Effekte. Deadlocks können entstehen. Diese Wechselwirkungen entscheiden über die reale Leistungsfähigkeit mobiler Robotersysteme.
Ladeverhalten und Energiezyklen
Der Ladezustand bestimmt die Fahrzeugverfügbarkeit. Ladevorgänge entziehen Fahrzeuge temporär dem System. Diese Effekte wirken sich direkt auf den Durchsatz und Auslastung aus.
Einfluss der Steuerung
Aufträge können unterschiedlich priorisiert werden. Deren Reihenfolge sowie die Zuweisung an die einzelnen Fahrzeuge beeinflusst Leerfahrten, Transportzeiten und Auslastung. Eine realistische Simulation muss diese Entscheidungslogiken berücksichtigen.
Diese Herausforderungen verdeutlichen, warum Simulation nicht isoliert betrachtet werden darf, sondern gezielt entlang der einzelnen Projektphasen eingesetzt werden sollte.
Wie verändern sich die Anforderungen an die Simulation von AGVs und AMRs entlang der Projektphasen?
Projekte mit mobilen Robotern verlaufen typischerweise in mehreren Phasen. Jede Phase stellt unterschiedliche Anforderungen an die Planungswerkzeuge.
Simulation unterstützt die Planung von mobilen Roboter‑Systemen von der Angebotsphase bis in den laufenden Betrieb. Konzept‑ und Angebotsphase
Simulation als Orientierungs‑ und Entscheidungswerkzeug, nicht als Detailmodell
In dieser Phase geht es um belastbare Aussagen. Ziel ist es, weder zu knapp noch zu großzügig zu planen. Die Fahrzeuganzahl muss realistisch sein. Nur so lassen sich Kunden überzeugen und Projekte wirtschaftlich kalkulieren.
Charakter der Phase
- frühe Entscheidungsphase
- hohe Unsicherheit
- begrenzte Datenbasis
Typische Fragestellungen
- Wie viele Fahrzeuge werden grundsätzlich benötigt?
- Reicht ein mobiles Robotersystem für den geplanten Durchsatz aus?
- Wo liegen potenzielle Engpässe im Layout?
- Ist das Konzept grundsätzlich wirtschaftlich?
- Wie kann ich das System nachvollziehbar gegenüber Entscheidern darstellen?
Rolle der Simulation
- grobe Dimensionierung
- Vergleich von Varianten
- Absicherung von Annahmen
Ziel
- Weder zu knapp noch zu großzügig planen
- Risiken früh erkennen
- belastbare Aussagen für Angebot und Entscheidung liefern
Entwurfsphase
Simulation als Analyse‑ und Optimierungswerkzeug
Das Modell wird detaillierter. Layoutvarianten, Regelwerke und Steuerungsstrategien werden systematisch verglichen. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen. Annahmen werden überprüft und verfeinert.
Charakter der Phase
- steigender Detailgrad
- klare Zielvorgaben
- Variantenvergleich
Typische Fragestellungen
- Wie wirken sich unterschiedliche Layoutvarianten auf Durchsatz und Wartezeiten aus?
- Welche Steuerungs‑ und Priorisierungsregeln sind sinnvoll?
- Wie verhalten sich Fahrzeuge bei Begegnungen und Engstellen?
- Wo entstehen Staus oder Blockaden?
- Wie robust ist das System bei Schwankungen?
Rolle der Simulation
- detaillierte Abbildung von Dynamiken
- systematischer Variantenvergleich
- Bewertung von Regelwerken
Ziel
- Risiken reduzieren
- Systemverhalten realistisch verstehen
- fundierte Entscheidungen vor der Umsetzung treffen
Inbetriebnahme
Simulation als Absicherungs‑ und Validierungswerkzeug
Die Inbetriebnahme markiert den kritischen Übergang von der Planung zur realen Umsetzung. Simulationen helfen, Steuerung und Systemverhalten unter realistischen Bedingungen zu validieren und Risiken vor dem Go‑Live zu minimieren.
Charakter der Phase
- Übergang von Planung zu Realität
- hohe Zeit‑ und Kostensensibilität
Typische Fragestellungen
- Entspricht das reale Systemverhalten den Simulationsergebnissen?
- Wie verhält sich die reale Leit‑ bzw. Flottensteuerung im Zusammenspiel mit Fahrzeugen und Prozessen?
- Wo weicht das reale Verhalten von den geplanten Annahmen ab?
- Welche Parameter und Strategien müssen angepasst werden?
- Wie lassen sich Probleme vor dem Produktivbetrieb erkennen?
Rolle der Simulation
- Anbindung der realen Steuerungskomponente (Flottenmanager) an das Simulationsmodell
- Validierung der externen Steuerungslogik unter realistischen Bedingungen
- Abgleich von Planung, Steuerung und realem Systemverhalten
- Unterstützung bei Feinjustierungen vor dem Go‑Live
Ziel
- Inbetriebnahme absichern
- Anlaufzeiten verkürzen
- Überraschungen im Produktivbetrieb vermeiden
Betrieb und Weiterentwicklung
Simulation als kontinuierliches Entscheidungswerkzeug
Nach der Umsetzung ändern sich Rahmenbedingungen. Auftragsstrukturen und Layouts entwickeln sich weiter. Simulationen unterstützen Anpassungen. Sie helfen, Systeme auch im Betrieb weiter zu optimieren.
Charakter der Phase
- laufender Betrieb
- sich ändernde Rahmenbedingungen
Typische Fragestellungen
- Wie wirkt sich steigendes Auftragsvolumen aus?
- Reicht die bestehende Flotte weiterhin aus?
- Wo entstehen neue Engpässe?
- Welche Erweiterungen sind sinnvoll?
- Wie lassen sich KPIs nachhaltig verbessern?
Rolle der Simulation
- Szenarienanalyse
- Unterstützung bei Erweiterungen
- kontinuierliche Optimierung
Ziel
- System langfristig leistungsfähig halten
- Investitionen absichern
- datenbasierte Weiterentwicklung ermöglichen
Ein Simulationsmodell sollte mehrere Phasen unterstützen können.
Wie Visual Components und das Mobile Robots Add‑on Sie dabei unterstützen
Die Simulationsplattform Visual Components stellt eine leistungsfähige Grundlage für die anschauliche und effiziente Simulation mobiler Roboter bereit. Sie ermöglicht die flexible Modellierung von Fahrzeugen, Fahrwegen und Transportaufgaben innerhalb realistischer Produktions- und Logistikumgebungen.
Um dynamische Faktoren und komplexe Flotten noch praxisnäher abzubilden, wurde die Mobile Robots Bibliothek entwickelt. Das Mobile Robots Add‑on erweitert Visual Components gezielt um Funktionen wie Batteriemanagement, Verkehrsregeln, Flottenoptimierung und Reporting.
Dadurch lassen sich nicht nur einzelne Fahrzeuge oder Fahrwege bewerten, sondern das reale Systemverhalten mobiler Robotersysteme unter wechselnden Bedingungen analysieren. Auswirkungen von Lastspitzen, Störungen, Regelwerken oder Flottenstrategien werden frühzeitig sichtbar. Planer können unterschiedliche Varianten vergleichen, Annahmen überprüfen und Risiken bereits in der Projektierungsphase erkennen.
Das Mobile Robots Add‑on für Visual Components schafft so eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Planung, Auslegung und Skalierung mobiler Robotersysteme und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Projekterfolg, noch bevor erste Fahrzeuge im realen System fahren.
Das DUALIS Mobile Robots Add-on ermöglicht beispielsweise die Simulation mobiler Roboter mit Kurvenfahren und Scanfeldern Webcast: Mobile Roboter richtig auslegen statt schätzen
Intralogistik realistisch planen mit AGV‑ & AMR‑Simulation
Wie viele AGVs/AMRs brauchen Sie wirklich? Wo entstehen Staus, Wartezeiten oder Leerlauf? Und was passiert bei Wachstum oder Lastspitzen? Simulation liefert Antworten, wo Excel und Flottenmanager enden. In unserem Webcast zeigen wir, wie simulationsbasierte Planung hilft, Mobile‑Robot‑Flotten realistisch zu bewerten, Engpässe zu erkennen und fundierte Entscheidungen vor der Umsetzung zu treffen.
Welche Kennzahlen sind entscheidend für fundierte Entscheidungen?
Simulationen liefern mehr als Animationen. Sie erzeugen messbare Kennzahlen, mit denen sich das Systemverhalten objektiv bewerten lässt. Zu den zentralen Flotten-KPIs zählen Durchsatz, Fahrzeugauslastung und Wartezeiten. Auch Ladevorgänge und Engpassbereiche spielen eine zentrale Rolle. Sie zeigen, wo Systeme an ihre Grenzen stoßen.
Diese KPIs bilden die Grundlage für weitergehende Analysen. Visualisierungen wie Heatmaps machen sichtbar, wo sich Verkehr verdichtet oder Verzögerungen entstehen. Engpässe lassen sich gezielt identifizieren und deren Ursachen analysieren. Auf dieser Basis können Varianten systematisch verglichen werden. Unterschiede zwischen Layouts, Steuerungsstrategien oder Flottenkonfigurationen werden transparent.
Gleichzeitig lassen sich die KPIs für die interne und externe Kommunikation im Rahmen einer Ergebnispräsentation direkt nachnutzen. Stakeholder oder Kunden überblicken damit schnell, welchen Output das Fertigungskonzept mittels Einsatz von mobilen Robotern bringt und wie sich intralogistische Prozesse weiter optimieren lassen.
Moderne Simulationsplattformen erfassen diese Kennzahlen automatisiert. Ergebnisse lassen sich strukturiert auswerten und dokumentieren. So entstehen belastbare Entscheidungsgrundlagen. Nicht aus Bauchgefühl, sondern aus Daten.
Das DUALIS Statistikmodul stellt zentrale KPIs für die Simulation mobiler Roboter strukturiert bereit und unterstützt die Auswertung und den Vergleich unterschiedlicher Szenarien Das DUALIS Statistikmodul fasst Simulationsdaten zu mobilen Robotersystemen aus Visual Components in strukturierten Berichten zusammen und unterstützt Teams dabei, die Systemleistung zu analysieren, Layoutvarianten zu vergleichen und Ergebnisse effektiver zu kommunizieren.
Fazit: Simulation als Schlüssel für wirtschaftliche Konzepte mit mobilen Robotern
Der Einsatz von AGVs und AMRs wächst. Gleichzeitig steigt die Komplexität der Systeme. Vereinfachte Methoden greifen bei deren Planung zu kurz. Realistische Simulationen schaffen Transparenz. Sie verbinden Planung, Bewertung und Optimierung. Unternehmen gewinnen damit Sicherheit. Und sie schaffen die Grundlage für wirtschaftlich erfolgreiche Intralogistik‑Projekte.
Sie möchten AGV/AMR‑Projekte fundiert planen und absichern?
Erfahren Sie, wie Visual Components und die DUALIS Mobile Robots Bibliothek Sie bei Simulation, Analyse und Inbetriebnahme unterstützen.Möchten Sie mehr über die DUALIS Mobile Robots Bibliothek erfahren?
Auf der Add‑on‑Seite finden Sie einen Überblick über Funktionen und Einsatzmöglichkeiten für die Simulation von AGVs und AMRs auf Basis von Visual Components.Quellen und weiterführende Literatur:
Dilefeld, M.: Herausforderungen für die Projektierung von Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) und Autonomen Mobilen Robotern (AMR). In: Simulation in Produktion und Logistik 2023, Universitätsverlag Ilmenau. DOI: 10.22032/dbt.57476. (Grundlage für Planungsphasen, Simulationsanforderungen und methodische Einordnung)
Ullrich, G.; Albrecht, T.: Fahrerlose Transportsysteme – Eine Fibel zur Technik und Planung.
Springer Vieweg, Wiesbaden, 2019. (Grundlagen zu FTS‑Architekturen, Steuerung und Planung)Business Research Insights: AGV and AMR in Logistics Market – Size, Share and Growth Forecast.
Prognosezeitraum bis 2035. (Marktwachstum, CAGR‑Angaben)Market Growth Reports: AGV or AMR Market Report – Global Installations and Adoption.
(Installationszahlen und Verbreitung mobiler Robotersysteme)Ullrich, G.: So werden FTS‑Projekte erfolgreich. Ingenieur.de, 2021. (Praxisnahe Einordnung typischer Planungsfehler und Erfolgsfaktoren)
Hinweis: Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit unserem Fachexperten für die Simulation mobiler Robotersysteme. Die Inhalte entstammen hauptsächlich aus seinen wissenschaftlichen Fachbeiträgen und wurde mit Hilfe von KI redaktionell verfeinert. Die im Beitrag genannten Aussagen basieren auf wissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie auf aktuellen Markt‑ und Branchenstudien.
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