Virtuelle Inbetriebnahme (VIBN) Software von Visual Components: Ihre Produktion im digitalen Testlauf
Effizienter planen und schneller produzieren mit Software für die virtuelle Inbetriebnahme
Ideal für Fertigungsingenieure, Roboterprogrammierer, Produktionsleiter und Systemintegratoren
Virtuelle Inbetriebnahme als Schlüssel zur modernen Fabrikplanung
Warum virtuelle Inbetriebnahme heute unverzichtbar ist
Die Anforderungen an moderne Produktionsanlagen steigen kontinuierlich: kürzere Entwicklungszyklen, eine wachsende Variantenvielfalt und komplexe Automatisierungslösungen stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Um diesen Anforderungen effizient zu begegnen, setzen immer mehr Fertigungsbetriebe auf die virtuelle Inbetriebnahme als festen Bestandteil ihrer digitalen Fabrikplanung.
Was ist unter virtueller Inbetriebnahme zu verstehen
Die virtuelle Inbetriebnahme (kurz VIBN) ist ein digitaler Ansatz zur frühzeitigen Validierung von Produktionsanlagen, Maschinen und Steuerungssystemen. In einer simulierten Umgebung lassen sich Abläufe realitätsnah prüfen, Fehler erkennen und die reale Inbetriebnahme deutlich beschleunigen. Grundlage ist ein digitaler Zwilling, der die geplante Anlage präzise abbildet.
Was bringt virtuelle Inbetriebnahme konkret
Mit virtueller Inbetriebnahme können neue Maschinen, Roboterprogramme und Steuerungslogik getestet werden – ganz ohne Eingriffe in den laufenden Betrieb. Unternehmen vermeiden so teure Stillstände, reduzieren Risiken und verbessern die Abstimmung zwischen Planung und Automatisierung. Auch Variantenplanung, Schulung und Prozessoptimierung profitieren von der digitalen Testumgebung.
Wie Visual Components Simulationssoftware bei der virtuellen Inbetriebnahme unterstützt
Layoutplanung, Simulation und virtuelle Inbetriebnahme auf einer Plattform
Damit die virtuelle Inbetriebnahme ihr volles Potenzial entfalten kann, braucht es eine Software, die nicht nur Prozesse visualisiert, sondern auch reale Steuerungssysteme, Roboterlogik und physikalische Abläufe präzise abbildet. Visual Components bietet genau diese Möglichkeiten – und verbindet leistungsstarke Simulationsfunktionen mit praxisnaher Integration. Die Plattform unterstützt Fertigungsingenieure, Roboterprogrammierer, Produktionsleiter und Systemintegratoren dabei, komplexe Anlagen frühzeitig zu testen, Abläufe zu optimieren und Risiken zu minimieren – digital, effizient und kollaborativ.

Integration von Steuerungssystemen:
SPS-Logik und Robotersteuerungen lassen sich direkt in das virtuelle Modell einbinden und testen
Virtuelle Roboterprogrammierung:
Bewegungsabläufe und Aufgaben von Industrierobotern können offline programmiert, simuliert und optimiert werden – inklusive Bahnplanung und Kinematik.
Echtzeit-Simulation:
Steuerungslogik und physikalische Abläufe werden synchronisiert, um realitätsnahe Tests durchzuführen.
Iterative Modelloptimierung:
Simulationsergebnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung des Modells (Digitaler Zwilling) ein – für maximale Effizienz und Sicherheit.
Sicherheits- und Konformitätsprüfungen:
Risiken lassen sich frühzeitig erkennen und gezielt minimieren.
Interaktive Visualisierung:
Layouts und Abläufe können in 3D oder sogar in Virtual Reality dargestellt und gemeinsam mit Stakeholdern bewertet werden.
Nutzen
Vorteile der virtuellen Inbetriebnahme mit Visual Components
Schnellere Projektabwicklung
Durch die frühzeitige Simulation von Abläufen können Fehler bereits in der Planungsphase erkannt und behoben werden. Das reduziert Verzögerungen bei der realen Inbetriebnahme und beschleunigt die gesamte Projektlaufzeit.
Kostenreduktion
Virtuelle Tests ersetzen teure physische Prototypen und minimieren den Aufwand für Vor-Ort-Korrekturen. So lassen sich Entwicklungs- und Inbetriebnahmekosten deutlich senken.
Verbesserte Zusammenarbeit
Mechanik, Elektrik und Automatisierungstechnik arbeiten auf einer gemeinsamen digitalen Plattform. Das fördert die Abstimmung zwischen den Teams – auch standortübergreifend – und verhindert Missverständnisse in der Umsetzung.
Höhere Qualität und Sicherheit
Durch die realitätsnahe Simulation können Sicherheitsfunktionen und Prozesslogik umfassend getestet werden. Das erhöht die Zuverlässigkeit der Anlage und reduziert Risiken bei der Inbetriebnahme.
Wiederverwendbare Modelle
Einmal erstellte Simulationsmodelle lassen sich für Schulungen, Prozessoptimierungen oder zukünftige Projekte wiederverwenden. Das spart Zeit und schafft eine nachhaltige digitale Basis für Ihre Produktion.
Frühzeitige Validierung von Steuerungslogik
SPS-Programme und Roboterpfade können bereits vor der physischen Umsetzung getestet und optimiert werden. Das sorgt für eine reibungslose Integration in die reale Anlage und reduziert den Debugging-Aufwand vor Ort.

SUccess story: Virtuelle Inbetriebnahme und Simulation im ANLagenbau
PIA Automation senkt Kosten und verkürzt Hochlaufzeit um 30–50 % dank Simulation
PIA Automation, ein international tätiger Anbieter Anlagenbauer mit Spezialisierung auf Automatisierungstechnik, setzt auf 3D-Simulation und virtuelle Inbetriebnahme mit Visual Components – und optimiert damit die Entwicklung und Abstimmung komplexer Produktionsanlagen. Statt abstrakter 2D-Layouts kommen digitale Modelle zum Einsatz, die Abläufe realitätsnah visualisieren und frühzeitig testbar machen. Durch die Simulation von Abläufen werden Fehlerquellen frühzeitig erkannt und die Zusammenarbeit zwischen Konstruktion, Robotics, PLC und Vertrieb deutlich vereinfacht. Auch Schulungen und Ergonomieprüfungen profitieren von der immersiven VR-Umgebung – für mehr Transparenz und Planungssicherheit in jedem Projekt.
Software zur virtuellen inbetriebnahme
Virtuelle Inbetriebnahme mit Visual Components erfolgreich umsetzen
Diese Features machen Visual Components zur idealen Lösung für die virtuelle Inbetriebnahme
Visual Components bietet eine praxisnahe und leistungsstarke Simulationsplattform, die speziell auf die Anforderungen der virtuellen Inbetriebnahme zugeschnitten ist. Ob Steuerungsanbindung, Roboterprogrammierung oder die nahtlose Weiterverarbeitung von Simulationsdaten – Visual Components stellt dafür eine Reihe spezialisierter Funktionen und Add-ons bereit.
KUKA.Sim Add-on
Mit dem integrierten Roboterprogramm-Editor von Visual Components lassen sich KUKA-Roboter in der KUKA Robot Language (KRL) komfortabel programmieren. Projekte können direkt auf die virtuelle KUKA-Steuerung (KUKA.OfficeLite) sowie auf reale Steuerungen übertragen werden. Die präzise Simulation ermöglicht realitätsnahe Roboterbahnen, exakte Zykluszeitberechnungen und eine zuverlässige Kollisionserkennung – für eine optimierte virtuelle Inbetriebnahme und maximale Planungssicherheit.
Roboter-Konnektivitäts-Plugin
Mit Visual Components kannst du deine Simulationen direkt mit den Steuerungen führender Roboterhersteller wie ABB, Doosan, FANUC, Kawasaki, OMRON und Yaskawa verbinden – sowohl virtuell als auch physisch. Durch die Nutzung herstellerspezifischer Steuerungssoftware oder realer Steuerungen lassen sich Roboterprogramme frühzeitig testen und validieren.
Die präzise Berechnung von Zykluszeiten, die realitätsnahe Darstellung von Roboterbahnen und die Möglichkeit zur Fernüberwachung der Systemleistung sorgen für maximale Effizienz und Genauigkeit in der virtuellen Inbetriebnahme. So lassen sich Abläufe optimieren, Fehler vermeiden und die reale Inbetriebnahme gezielt vorbereiten.
Beckhoff ADS (Twin Cat PLC) Anbindung
Mit dem Beckhoff ADS Plugin können Sie eine laufende Beckhoff TwinCAT SPS Version 2 oder 3 mit einem geladenen Programm verbinden.
Siemens S7 SPS-Anbindung
Die Siemens S7-Schnittstelle in Visual Components ermöglicht die native Verbindung zu einer Vielzahl physischer und simulierter Siemens-Steuerungen – auch älteren Modellen. Dank dieser direkten Anbindung profitieren Sie von einer besonders schnellen Kommunikation mit S7-1200-Steuerungen und können auch Verbindungen zu S7-PLCSIM problemlos herstellen.
WinMOD und SIMIT Konnektivitäts-Plugins
Die WinMOD- und SIMIT-Konnektivitäts-Plugins in Visual Components ermöglichen die direkte Kommunikation mit einer Vielzahl physischer und virtueller Automatisierungssysteme. So lassen sich SPS-Programme und Roboterkinematiken frühzeitig überprüfen – in Verbindung mit herstellerspezifischen Steuerungen.
Besonders die SIMIT-Konnektivität eröffnet umfassende Möglichkeiten für die virtuelle Inbetriebnahme mit Siemens-Systemen: von PLCSIM und PLCSIM Advanced über Virtual Controllers bis hin zu SIMIT UNIT und realen SPSen. Damit wird eine realitätsnahe, sichere und effiziente Testumgebung geschaffen – ideal für die Validierung komplexer Automatisierungsprozesse.
FBX-Exporter
Mit dem FBX Exporter in Visual Components lassen sich 3D-Entwürfe schnell und unkompliziert exportieren und weitergeben. Neben Geometrien können auch Gelenkgrenzen und Skelettstrukturen exportiert werden – ideal für die Weiterverarbeitung in Visualisierungs- oder Animationssoftware. Zusätzlich lassen sich Animationen mit exportieren, um Abläufe dynamisch und interaktiv darzustellen – etwa für Präsentationen, Schulungen oder digitale Zwillinge in externen Tools.
TCP Connect Add-on von DUALIS
Das TCP Connect Add-On von DUALIS wurde speziell für die virtuelle Inbetriebnahme mit Visual Components Simulationssoftware entwickelt. Es bietet die Möglichkeit, Simulationsvariablen via TCP/IP-Protokoll mit externen Programmen und Datenquellen (z.B. Steuerungs-Software wie MES, Lagerverwaltungssystem oder Flottenmanager) im Rahmen der virtuellen Inbetriebnahme anzubinden und zu testen.
TCP Connect Add-on in der Praxis:
Bei KASTO Maschinenbau kommt das TCP Connect Add-On zur Anbindung des eigenen Warehouse-Management-Systems zum Einsatz.
Integration von FMU/FMI-Verhaltensmodellen
Visual Components unterstützt die Einbindung von FMU/FMI-Modellen (Functional Mock-up Units), wodurch sich komplexe Verhaltenslogiken aus externen Simulationssystemen direkt in die virtuelle Inbetriebnahme integrieren lassen. So können physikalische, regelungstechnische oder mechatronische Modelle realitätsnah getestet und validiert werden – ganz ohne reale Hardware.
Dank der Kompatibilität mit FMU/FMI-basierten Technologien, wie sie beispielsweise in der Zusammenarbeit mit EDAG genutzt werden, profitieren Anwendende von einer durchgängigen Modellintegration über Systemgrenzen hinweg. Das ermöglicht eine frühzeitige Absicherung von Steuerungslogik und Anlagenverhalten – direkt im digitalen Zwilling.


Virtuelle Inbetriebnahme mit maximaler Offenheit
Mehr Möglichkeiten durch Partnerschaft mit EDAG: Alle Steuerungen und Co-Simulatoren anbinden und von gebündelter Expertise profitieren
Visual Components bildet die leistungsstarke Basis für Simulation, virtuelle Inbetriebnahme und Erstellung des Digitalen Zwillings. Gemeinsam mit unserem Partner EDAG Production Solutions erweitern wir diese um maximale Offenheit: Die ISILOG-Technologie auf FMI/FMU-Basis ermöglicht die Integration aller marktüblichen Steuerungen und Co-Simulatoren. So profitieren Sie gleich mehrfach – von gebündeltem Know-how zwei erfahrener Dienstleister, herstellerunabhängiger Flexibilität und einer zukunftssicheren virtuellen Inbetriebnahme, die auch komplexe Anforderungen souverän meistert.
TYPISCHER ABlauf
So funktioniert die virtuelle Inbetriebnahme mit Visual Components
Vom digitalen Modell zur sicheren Inbetriebnahme

Die virtuelle Inbetriebnahme folgt einem strukturierten Ablauf, bei dem digitale Modelle, Steuerungslogik und reale Prozessanforderungen zusammengeführt werden. Ziel ist es, die geplante Produktionsanlage bereits vor dem Aufbau umfassend zu testen und zu optimieren. Visual Components bietet dafür eine durchgängige Plattform, mit der alle Schritte – von der Modellierung bis zur Übergabe an die reale Anlage – effizient umgesetzt werden können.
In fünf Schritten zur erfolgreichen Inbetriebnahme
1.) Entwicklung eines virtuellen Modells
Starten Sie mit dem Aufbau eines präzisen 3D-Modells Ihrer geplanten Produktionsanlage und stellen Sie sicher, dass dieses ausreichend detailliert ist und dem realen Modell entspricht.
Nutzen Sie CAD-Daten, Komponenten aus dem integrierten eCatalog oder Excel-Tabellen, um Maschinen, Fördertechnik und Arbeitsstationen digital abzubilden.
Diese Daten bilden die Grundlage für die spätere Simulation und enthalten bereits alle relevanten Informationen für Ihre virtuelle Tests.
2.) Integration der Steuerungslogik
Integrieren Sie SPS-Programme und Robotersteuerungen direkt in das digitale Modell. Über Schnittstellen wie OPC UA oder virtuelle Steuerungen verbinden Sie Ihre reale Logik mit dem 3D-Modell und testen Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen.
3.) Simulation und Testläufe
Führen Sie Ihre Produktionsabläufe virtuell aus – inklusive Sensorik, Aktorik und Sicherheitsfunktionen. Prüfen Sie Taktzeiten, Materialflüsse und das Zusammenspiel aller Komponenten unter realen Bedingungen.
4.) Fehleranalyse und Optimierung
Identifizieren Sie Logikfehler, Engpässe oder ineffiziente Abläufe direkt in der Simulation. Optimieren Sie Steuerungsprogramme und Layouts gezielt – ganz ohne Risiko für Ihre reale Produktion.
5.) Übergabe an die reale Inbetriebnahme
Nutzen Sie die getesteten und optimierten Konfigurationen für die Umsetzung vor Ort. So verkürzen Sie die Inbetriebnahmezeit, erhöhen die Prozesssicherheit und vermeiden teure Überraschungen im Live-Betrieb.
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